Ein Rückblick auf die Black Friday-Umfrage von YouGov
Die aktuelle Umfrage von YouGov zeigt, dass Black Friday in Deutschland zwar weit verbreitet ist, seine Anziehungskraft jedoch merklich abnimmt. Nur 13 % der Befragten haben konkrete Pläne, 2025 während des Aktionstags einzukaufen. Diese sinkende Zahl ist nicht nur besorgniserregend für Händler, sondern bietet auch eine Gelegenheit, das Verbraucherverhalten eingehender zu verstehen.
Vertrauen und Skepsis: Verbraucher im Zwiespalt
Laut der Umfrage sind fehlender Bedarf und Misstrauen gegenüber den Rabattversprechen wesentliche Faktoren, die Haushalte davon abhalten, am Black Friday teilzunehmen. 64 % der Befragten glauben, dass viele Angebote "Scheinrabatte" sind. Dieses Gefühl zeigt, dass ein Teil der Verbraucher denkt, die Preisvorteile seien oft nicht echt. Gleichzeitig geben 62 % der Befragten an, dass sie das Konzept von Black Friday grundsätzlich positiv bewerten, was auf ein unterschwelliges Interesse am Shopping-Event hinweist.
Nachhaltigkeit im Blick: Ein zeitgemäßer Trend
Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie ist der Aspekt der Nachhaltigkeit. 68 % der Deutschen sehen Black Friday als einen Verursacher von Überkonsum und Umweltbelastung. Dies ist besonders relevant für die deutschsprachigen Eltern und Erzieher, die sich um die kognitive und soziale Entwicklung ihrer Kinder kümmern. Die Untersuchung zeigt die Diskrepanz zwischen Sparen und ökologischem Bewusstsein: 61 % der Befragten legen auch an diesem Tag Wert auf nachhaltigen Konsum.
Der Einfluss von Online-Shopping-Trends
Die Verkaufsstrategie hat sich geändert. immer mehr Verbraucher beginnen ihre Kaufentscheidungen früher und beobachten die Preisentwicklungen über längere Zeiträume. Händler verlagern daher die Aktionszeiträume, um bei der ersten Kaufentscheidung relevante Angebote zu unterbreiten. Diese Entwicklungen korrelieren mit den von den USA berichteten Trends, in denen 46 % der Amerikaner an den Feiertagen beim Einkauf teilnehmen möchten, was zu einem intensiveren Wettbewerb und einer Verlagerung hin zu strategischen, auch mobilspezifischen Kaufentscheidungen führt.
Aktionsempfehlungen für 2025: Tipps für Verbraucher
Verbraucher sollten sich bereits jetzt auf den nächsten Black Friday vorbereiten, indem sie ihre Bedürfnisse und Prioritäten definieren. Das Verständnis über Scheinrabatte und die Nutzung von Vergleichsseiten kann helfen, kluge Kaufentscheidungen zu treffen. Der strategische Einsatz von Informationen kann dazu führen, dass Schwankungen in den Preisen besser ausgeglichen werden und gezielte Käufe getätigt werden. Dies gilt auch für die deutschsprachige community, die an pädagogisch wertvollem Spielzeug interessiert ist, da der Fokus auf Qualität und Langlebigkeit liegen sollte.
Zukunftsausblick: Was bringt das nächste Jahr?
Angesichts der weiterhin steigenden Zahl an Händlern, die sich an Black Friday beteiligen, besteht die Möglichkeit, dass die Umsätze steigen, sofern Händler den Fokus auf echte Preise und nachhaltigen Konsum setzen. Die Implementierung von Transparenz und Vertrauen in den Verkaufsprozess wird für die Händler im kommenden Jahr von entscheidender Bedeutung sein.
Die Ergebnisse der YouGov-Studie könnten auch dazu beitragen, dass Händler ihre Strategien überdenken und nachhaltige Geschäftspraktiken etablieren, um das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Dies wird in der Kommunikation mit den Kunden reflektieren und könnte als Wettbewerbsvorteil dienen, um langfristig erfolgreich zu sein.
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